04:10 26 Januar 2020
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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
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    Der Vertrag über die Lieferung von Fla-Raketensystemen S-300 an den Iran wird jetzt nachgearbeitet und soll umgesetzt werden, sobald die gerichtliche Untersuchung zu der Nicht-Erfüllung des vorhergien solchen Vertrags abgeschlossen ist, wie der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch dem Fernsehsender „Rossija 24“ sagte.

    Russland hatte 2010 die Lieferung von S-300-Raketenkomplexen an den Iran nach dem Vertrag von 2007 wegen der UN-Sanktionen gegen den Iran ausgesetzt. Der Iran erhob bei einem internationalen Schiedsgericht Klage gegen die Nichterfüllung des Vertrags.

    „Wir müssen uns mit diesem Problem irgendwie zurechtkommen und es beilegen. Und wir werden uns damit befassen“, so Rjabkow. Ihm zufolge wird der jetzige Vertrag erfüllt, sobald das Problem mit dem vorherigen Vertrag beigelegt ist.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hatte im April 2015 die Lieferung der Systeme S-300 an den Iran per Erlass wieder erlaubt.

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    Sanktionen, S-300, Wladimir Putin, Sergej Rjabkow, Iran, Russland