22:33 29 November 2020
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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Die Einreiseeinschränkungen für einzelne Vertreter der EU-Länder sind ausschließlich als eine Antwort auf Aktionen der Europäischen Union beschlossen worden, teilte ein ranghoher Sprecher des russischen Außenamtes am Samstag mit.

    „Die Antwort auf die Forderung einiger europäischer Länder, ihnen zu erklären, warum gerade diese Personen auf der Liste stehen, ist einfach: Dies wurde als Antwort auf die Sanktionskampagne getan, die einige EU-Staaten mit Deutschland an der Spitze entfaltet haben“, fügte er hinzu.

    Das Dokument, das russische Außenamt zuvor der EU-Vertretung in Moskau übermittelt hat, enthält 89 Namen, darunter rund 20 gegenwärtige und zehn ehemalige Abgeordnete des Europaparlaments sowie gegenwärtige und ehemalige Leiter von Aufklärungsdiensten Großbritanniens und der Baltischen Länder, eine Reihe von hohen Repräsentanten der Militärämter Großbritanniens, Deutschlands, Polens und Estlands wie auch der Vizechef der staatlichen rumänischen Gesellschaft Transgas.

    Auf der Liste stehen Vertreter von 17 der insgesamt 27 EU-Länder. Mit 18 Namen machen Vertreter Polens ein Fünftel davon, gefolgt von Großbritannien (neun), Schweden und Estland mit jeweils acht, Deutschland und Litauen mit jeweils sieben sowie Lettland und Rumänien mit jeweils fünf.

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    Tags:
    Schwarze Liste, EU, Deutschland, Moskau, Estland, Rumänien, Schweden, Litauen, Großbritannien, Lettland