20:50 05 Dezember 2019
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    OSZE-Mission nach dem Beschuss von Donezk

    Volkswehr meldet weitere Verstöße ukrainischer Armee gegen Waffenruhe im Donbass

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    Die ukrainische Armee könnte am Montag beim Beschuss von Donezk Panzer eingesetzt haben, sagte der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Dienstag zu Journalisten.

    Ihm zufolge gründet sich diese Vermutung auf die Tatsache, dass am Ort des Beschusses mutmaßlich Teil eines Panzergeschosses entdeckt wurde.

    Laut Bassurin haben die Kiew-treuen Kräfte am Dienstagmorgen die Wohnsiedlung Lukowo in der „Donezker Republik“ unter Beschuss genommen. Eine Frau sei dabei verletzt worden, drei Häuser seien zerstört, so der Vize-Stabschef.

    Mitglieder der Speziellen Beobachtermission der OSZE sind am Dienstag in Donezk eingetroffen, um die durch den Beschuss angerichteten Schäden zu registrieren, berichtet RIA Novosti vor Ort.

    Wie das „Verteidigungsministerium“ der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) zuvor RIA Novosti mitgeteilt hatte, haben die ukrainischen Militärkräfte 40 Mal das Feuer gegen Ortschaften und Stellungen der Volkswehr im Donbass eröffnet.

    Die Volksmiliz der „Lugansker Volksrepublik“ (LVR) teilte am Dienstag mit, dass die ukrainische Armee seit Montag zweimal gegen den Waffenstillstand im Donbass verstoßen hat.

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    Beschuss, OSZE, Eduard Bassurin, Lugansk, Donezk, Ukraine