04:25 28 Oktober 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    82499
    Abonnieren

    Im Europaparlament herrscht eine Atmosphäre „intensiver antirussischer Propaganda“, erklärte Abgeordneter Georgios Epitideios am Mittwoch in Brüssel. „Deshalb ist es enorm schwer, vollständige Informationen über die Entwicklung in der Konfliktzone Donbass zu erhalten“, sagte der Grieche.

    Er sprach bei der Präsentation des von der Ukrainischen Menschenrechtskommission herausgegebenen Buches „Unerklärter Krieg im Zentrum Europas“. Die in dem Buch enthaltenen Daten könnten viele dazu bewegen, ihren Ansichtspunkt zu ändern. „Auch jene, die jetzt die Regierung der Ukraine unterstützen. Informationen darüber, was sich im Land (Ukraine) tatsächlich tut, könnte sie zwingen, das Problem unter einem anderen Winkel zu betrachten“, sagte der Parlamentarier.

    Das Buch wurde unter anderem vom Chef der Ukrainischen Menschenrechtskommission, Alexej Tarassow, dem Mitglied des ukrainischen Anwaltkollegiums Kirill Schewtschuk sowie Nadeschda Melnitschenko vorgestellt, die für die oppositionelle Internetausgabe Timer arbeitet und zugleich Chefin des Fonds für die Unterstützung politischer Gefangener in der Ukraine ist. Die Experten informierten die europäischen Parlamentarier über zahlreiche Verstöße gegen die Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Propaganda ist Hauptkampfmittel in politischen Konflikten von heute - Militär
    Duma-Chef: „Schmutzige“ US-Propaganda entstellt Wahrnehmung der Lage auf der Krim
    Moskau wirft Nato „massive anti-russische Propaganda“ vor
    Moskau: Westen setzt in Ukraine-Krise auf Propaganda statt auf Beilegung
    Tags:
    Menschenrechte, Propaganda, EU, Georgios Epitideios, Alexej Tarassow, Brüssel, Donbass, Ukraine