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    Donezk nach einem Beschuss

    Neue Kämpfe: Donezker Republikchef schätzt Verluste des Militärs auf 400 Tote

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    Lage im Donbass (285)
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    Bei den wieder aufgeflammten Kämpfen im Osten der Ukraine haben die Regierungstruppen nach der Einschätzung der Führung der selbsterklärten Volksrepublik Donezk bis zu 400 Soldaten an Toten verloren.

    „Nach unseren Schätzungen verlor das ukrainische Militär rund 400 Menschen an Toten und bis zu 1000 an Verletzten“, sagte der Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko am Freitag. Nach seinen Angaben setzten die Milizen zudem etwa 60 ukrainische Kampffahrzeuge außer Gefecht. Die Quelle für diese Zahlen nannte er nicht. Ein ukrainischer Militärsprecher hatte zuvor von 100 getöteten Milizen gesprochen.

    Die Kämpfe in Marjinka und Krasnogorowka (westliche Vororte von Donezk) waren am Mittwoch wieder aufgenommen worden. Die Milizen der von Kiew abtrünnigen Volksrepublik Donezk und die ukrainischen Regierungstruppen warfen sich gegenseitig vor, eine Offensive versucht zu haben. Kurz danach gestand der ukrainische Generalstab ein, im Raum Donezk wieder schwere Waffen eingesetzt zu haben, die laut den Minsker Abkommen von der Frontlinie hätten abgezogen werden müssen.

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    Minsker Abkommen, Alexander Sachartschenko, Donezk, Ukraine, Krasnogorowka, Marjinka