21:11 12 Dezember 2017
SNA Radio
    Russische und Deutsche Flagge

    „New York Times“: Deutschland bedauert Bruch der Beziehungen zu Russland

    © Flickr/ glawster
    Politik
    Zum Kurzlink
    4439818

    Deutschland bedauert den Bruch der Beziehungen zu Russland, die im Laufe von Jahrzehnten aufgebaut wurden, schreibt die „New York Times“ (Freitag). Bedauernswert seien auch Versuche, Präsident Wladimir Putin zu isolieren und ihn nicht zum G7-Gipfel einzuladen.

    Alles, was Deutschland im Laufe der letzten 25 Jahren mit Russland aufzubauen versuchte, sei in Gefahr, sagt der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler. „Deutschland bedauert, dass es nicht gelungen ist, Russland in Europa zu integrieren und Beziehungen zu Moskau aufzubauen, die helfen sollten, die gemeinsame blutige Geschichte aufzuarbeiten“, schreibt das Blatt.

    Führende deutsche Geschäftsleute hätten aufgerufen, die Gruppe führender sieben Industrienationen (G7) wieder durch Russland zu erweitern. Mehrere hätten gewarnt, der Westen laufe Gefahr, Russland an China, Indien oder Nahost zu verlieren. Allein im vergangenen Jahr seien die deutschen Ausfuhren nach Russland um 18 Prozent eingebrochen. Russland habe eine Alternative zu Europa, aber nicht umgekehrt, erklärt Altkanzler Gerhard Schröder.

    Zum Thema:

    „G7 ist nicht zum Grillen da“ – Deutsche Politiker über Gipfel ohne Putin
    Kreml-Sprecher: G20 ist effektiver als G7
    Anti-G7-Demo in München
    Deutsche Wirtschaft hat Sehnsucht nach Russland
    Tags:
    G7, Wladimir Putin, Gerhard Schröder, Gernot Erler, China, Nahosten, Russland, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren