11:23 24 Oktober 2020
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    London sollte mit seiner Hysterie gegenüber Moskau aufhören, weil von Russland keine Bedrohung für die Sicherheit Großbritanniens ausgeht, wie Admiral Wladimir Komojedow, Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) und Ex-Befehlshaber der Schwarzmeerflotte, am Montag zu RIA Novosti sagte.

    Komojedow nahm damit Stellung zur Äußerung des britischen Außenministers Philip Hammond, dass sein Land bereit sei, angesichts der zunehmenden Spannungen in den Beziehungen zu Russland US-amerikanische nukleare Raketen auf eigenem Territorium aufzustellen. Hammond zufolge sollte Großbritannien dem russischen Präsidenten Wladimir Putin „klare Signale“ als Antwort auf „die besorgniserregenden Anzeichen“ für die gewachsene militärische Aktivität Russlands, darunter die Stationierung von Raketen in Kaliningrad, senden, wie die britische Zeitung “Daily Mail“ schreibt.

    „Großbritannien sollte dieser Hysterie gegenüber Russland ein Ende setzen… Mangelt es Großbritannien selbst an Atomwaffen? Nein, es hat ausreichend davon. Putin sagte, dass Russland niemanden angreifen will – weder gestern noch heute noch in nächster und ferner Zukunft. Wie ich glaube, muss man Putin darin vertrauen. Wenn nicht, dann muss man dem Volk Russlands vertrauen und dieser Hysterie ein Ende setzen“, so Komojedow.

    Der Abgeordnete merkte auch an, dass es kein Leichtes sei, Atomwaffen zu stationieren. „Atomwaffen sind kein Netz mit Kartoffeln“, sie müssten nicht nur verlegt, sondern auch deponiert werden, so Komojedow.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich 2014 wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Die USA und die EU haben Sanktionen gegen Privatbürger und juristische Personen Russlands verhängt. Die Sanktionslisten wurden später mehrmals erweitert.

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    Tags:
    EU, Staatsduma, Wladimir Putin, USA, Russland, London, Großbritannien