13:28 26 Januar 2020
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    Russland-Sanktionen (476)
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    US-Präsident Barack Obama hat Russlands Präsident Wladimir Putin für die Folgen der vom Westen gegen Moskau verhängten Sanktionen verantwortlich gemacht. Putin habe die falsche Entscheidung getroffen, den „Ruhm der Sowjetunion wiederherzustellen“, sagte Obama am Montag auf einer Pressekonferenz in Deutschland nach dem G7-Gipfel.

    „Letztendlich ist das ein Problem von Mister Putin. Er soll entscheiden, ob er die Wirtschaft seines Landes weiter ruiniert und Russland wegen des falschen Wunsches weiter isoliert, den Ruhm des sowjetischen Imperiums wiederherzustellen, oder anerkennt, dass die Erhabenheit Russlands nicht von Verletzungen der Souveränität und territorialen Integrität anderer Länder abhängt“, sagte Obama.

    Die Bürger Russlands seien sich darüber im Klaren, warum ihre Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen werde. Das sei die von (russischen) Staatsmedien betriebene Propaganda.

    Obama erwähnte ferner den Wunsch Russlands, die Rechte der russischsprachigen Bürger im Osten der Ukraine zu schützen. „Ohne Zweifel haben die Russischsprachigen in der Ukraine die Hauptlast des Krieges zu tragen: Ihre Wirtschaft ist ruiniert, das Leben gestört, viele wurden zu Flüchtlingen, ihre Häuser sind zerstört… Der beste Weg, ihrem Leid ein Ende zu setzen, wäre die umfassende Erfüllung der Minsker Abkommen“, sagte Obama.

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    Minsker Abkommen, G7, Barack Obama, Wladimir Putin, Deutschland, Moskau, Russland