12:55 03 April 2020
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    Der US-Botschafter bei der Nato, Douglas Lute, ist über die Präsenz russischer Jagdflugzeuge im Baltikum beunruhigt, wie die Agentur Bloomberg am Mittwoch mitgeteilt hat.

    Die USA seien über eventuelle Fehler oder Vorfälle sowie die unabsehbaren Folgen einer See- bzw. Luftaktivität besorgt, äußerte Lute in einer Pressekonferenz in der lettischen Hauptstadt Riga.

    Dem US-Botschafter zufolge bleibt die Lage im Ostseeraum „sehr gefährlich und destabilisierend“.

    Im April war ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 laut dem US-Verteidigungsministerium in „gefährlicher Nähe“ an einem US-Spionageflugzeug RC-135U über der Ostsee vorbeigeflogen.

    Pentagon-Sprecherin Eileen Lainez bestätigte der Zeitung „Washington Free Beacon“, dass die US-Maschine die russischen Truppen  in Westrussland und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad ausspioniert habe.

    Laut den russischen Behörden flog das US-Flugzeug  mit abgeschalteten Transpondern  und konnte deshalb nicht über Radar identifiziert werden. Deshalb musste eine Su-27 zu dem unbekannten Luftfahrzeug geschickt werden, das direkt in Richtung der russischen Grenze flog.

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    Tags:
    Su-27, The Washington Beacon, NATO, Douglas Lute, USA, Baltikum