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17:16 23 Oktober 2019
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    Papst Franziskus

    USA bedrängen Papst wegen Putins Besuch

    © Flickr/ Catholic Church England and Wales
    Politik
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    Die USA haben dem Papst Franziskus im Vorfeld seines Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch in Rom vorgeschlagen, mehr Russland-Kritik zu üben. Dies erläuterte der US-Botschafter Kenneth Hackett in Italien.

    Russlands Präsident Wladimir Putin bei Papst Franziskus (Archivfoto)
    © Sputnik / Mikhail Klimentiev
    Am Vorabend des Besuchs formulierte der US-Botschafter seine Erwartungen: Der Heilige Stuhl werde sich wohl besorgter als sonst über das, was in der Ukraine geschieht, äußern, meldet  die Agentur AP. "Wir sind der Meinung, dass er eine tiefere Besorgnis über die territoriale Integrität zeigen könnte."

    Am Dienstag hatten die G7-Länder auf dem Gipfel in Deutschland beschlossen, die Sanktionen gegen Russland wegen der Lage in der Ostukraine zu verschärfen.

    Weiterlesen: Putin: Sanktionen haben auch einmal ein Ende

    Zuvor hatte der Papst seine Trauer über die Opfer des Ukraine-Konflikts ausgedrückt und beide Seiten aufgefordert, die Waffenruhe einzuhalten. Franziskus hatte in der Vergangenheit immer wieder zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts aufgerufen.

     

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    Tags:
    Sanktionen, G7-Gipfel 2015, Wladimir Putin, Kenneth Hackett, Papst Franziskus, USA, Russland, Ukraine, Vatikan, Italien