07:24 26 September 2020
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    Atomstreit mit Iran (137)
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    Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat im Mai wegen vermutlicher Cyberspionage bei den Atomgesprächen zwischen den sechs Ländern USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien sowie Deutschland und dem Iran Ermittlungen aufgenommen, wie die Nachrichtenagentur France Presse am Donnerstag meldet.

    Der Staatsanwaltschaft zufolge ist ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf einen verbotenen politischen Nachrichtendienst eröffnet worden. Entsprechende Unterlagen seien am 12. Mai bei einer Durchsuchung beschlagnahmt worden, heißt es aus der Bundesanwaltschaft.

    Auch Österreich hat der Nachrichtenagentur zufolge Ermittlungen wegen Cyberspionage bei den Atomgesprächen aufgenommen. Zuvor hatte das russische Softwareunternehmen Kaspersky Lab gemeldet, das Virenprogramm Duqu 2.0 entdeckt zu haben, das aus einem gewissen Land stammen soll.  Um welches Land es sich handelt, ist in der Pressemitteilung des Unternehmens allerdings nicht angegeben.

    Die US-amerikanische Zeitung „The Wall Street Journal“ verwies auf  eine „israelische Spur“. Israel hat seinerseits solche Vermutungen als falsch zurückgewiesen.

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    Tags:
    Duqu 2.0, Atomprogramm, Spionage, Kaspersky Lab, Österreich, Iran, Israel