16:26 28 Oktober 2020
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    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Initiative zur Aufstellung von amerikanischen Panzern und anderen schweren Waffen an der russischen Grenze begrüßt. Zugleich kritisierte er die angekündigte Verstärkung der russischen Atomwaffen als „unannehmbar und gefährlich“.

    „Russland investiert mehr in die Verteidigung und insbesondere in die Atomwaffen“, sagte Stoltenberg am Dienstag in Brüssel. Er warf Russland vor, mehr militärische Übungen durchzuführen und in seiner Verteidigungsstrategie zur „atomaren Rhetorik“ zu greifen. Diese atomare Rhetorik sei „unannehmbar, destabilisierend und gefährlich“, kommentierte der Nato-Generalsekretär die Ankündigung von Präsident Wladimir Putin, dass Russlands Atomwaffenkräfte noch in diesem Jahr 40 neue Interkontinentalraketen erhalten würden.

    Zugleich äußerte sich Stoltenberg lobend über die mögliche Stationierung amerikanischer schwerer Kriegstechnik und Jagdflugzeuge in Osteuropa. „Das steht im Einklang mit unseren internationalen Verpflichtungen“, sagte er. „Ich begrüße die Anstrengungen zur Verteidigung der Verbündeten.“ Auch Außenminister John Kerry zeigte sich über Putins Statement besorgt. „Der Staatschef eines solchen Landes sollte von derartigen Erklärungen lieber absehen“, sagte Kerry am Dienstag im US State Department.

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    Tags:
    NATO, Wladimir Putin, Jens Stoltenberg, Russland