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    Kreml: Nato verändert Kräftegleichgewicht, Russland muss reagieren

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    Mit dem Ausbau der militärischen Infrastrukturen an den russischen Grenzen verändert die Nato das strategische Kräftegleichgewicht. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow lösen diese Aktivitäten in Russland Besorgnis aus.

    „Dass die Atomwaffen einen Abschreckungseffekt haben, lässt sich nicht bestreiten“, kommentierte Peskow am Mittwoch die gestrige Ankündigung von Präsident Wladimir Putin, Russland würde noch 2015 seine Atomwaffen um weitere Raketen erweitern und im Fall einer Bedrohung seine Angriffswaffen auf jene Staaten richten, von denen die Bedrohung ausgehe.

    „Der Präsident hat unmissverständlich erklärt, dass nicht Russland an jemandes Grenzen heranrückt, sondern die Nato an die russischen Grenzen“, so der Kreml-Sprecher. Dass das Bündnis dadurch das strategische Kräftegleichgewicht gefährde, löse in Russland berechtigte Sorgen aus. Russland müsse reagieren, um seine Sicherheit zu gewährleisten und die Parität weiter bestehen zu lassen. Dabei lehne Moskau Sanktionsdrohungen und eine aggressive Rhetorik ab und sei zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit.

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    Tags:
    Sanktionen, Zusammenarbeit, Aggression, Waffen, Atomwaffen, NATO, Dmitri Peskow, Russland