11:29 19 Juli 2018
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    CSU-Generalsekretär: Griechenland hat zu wenig unternommen, um im Euro zu bleiben

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    Politik
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    Griechenland hat bisher zu wenig unternommen, um in der Euro-Zone zu bleiben, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in einem Interview für die „Rheinische Post“ (RP).

    „Bisher hat die griechische Regierung zu wenig unternommen, um im Euro zu bleiben. Es wird keine leichtfertigen Kompromisse geben, nur um Griechenland im Euro zu halten“, zitiert RP Scheuer.

    Scheuer zufolge habe die griechische Regierung „den Ernst der Lage offensichtlich noch nicht begriffen“.

    „Die benehmen sich wie die Faxen-Macher in der letzten Bank im Klassenzimmer, obwohl sie schon von allen Seiten die verschärften Hinweise bekommen haben, dass das Erreichen des Klassenziels gefährdet ist“, fügte der CSU-Generalsekretär hinzu.

    Derzeit verhandelt Griechenland mit der EU und dem IWF über die Regelung der Schulden von 240 Milliarden Euro.

    Die von den Gläubigern erstellten Prognosen, laut denen harte Sparmaßnahmen es Griechenland ermöglichen würden, Kredite zurückzuzahlen, haben sich nicht bewahrheitet.

    Die neue griechische SYRIZA-Regierung, die seit Ende Januar im Amt ist, hat auf neuen Verhandlungen mit den Gläubigern bestanden, die sich jedoch in die Länge gezogen haben.

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    Tags:
    Schulden, Euro, IWF, EU, CDU/CSU, Eurozone, Syriza-Partei, Andreas Scheuer, Griechenland
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