23:36 11 Dezember 2017
SNA Radio
    Importverbot für polnische Lebensmittel

    Russlands Wirtschaftsminister schließt weiteres Lebensmittel-Embargo nicht aus

    © Sputnik/ Filip Klimashevsky
    Politik
    Zum Kurzlink
    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
    0 765

    Der russische Minister für Wirtschaftsentwicklung, Alexej Uljukajew, schließt eine Verlängerung des Einfuhrverbots für Lebensmittel seitens Russland als Antwort auf die Verlängerung der Sanktionen der EU nicht aus, neue Gegenmaßnahmen seien aber kaum möglich.

    „Ich denke, ja. Wir werden den Status quo – das als Reaktion auf die Sanktionen von 2014 eingeführte Lebensmittel-Embargo — einfach weiter aufrechterhalten. Sollten die Sanktionen weiter in Kraft bleiben, so wird auch das Einfuhrverbot weiter gültig sein. Natürlich geht es um eine Gegenmaßnahme. Sie kann mit gewissen Nuancen verlängert werden“, sagte der Minister gegenüber RIA Novosti.

    Dabei brachte er seinen Zweifel zum Ausdruck, dass Russland mit Sanktionen in anderen Branchen auf die von der EU betriebende Politik antwortet. „Ich denke, dass es kaum möglich ist“, betonte Uljukajew.

    Themen:
    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)

    Zum Thema:

    Lebensmittel-Embargo: Russland erwägt Lockerungen für Ungarn und Griechenland
    Embargo: Deutsche Agrarexporte nach Russland um fast ein Viertel geschrumpft
    EU entgehen 6,7 Milliarden Euro wegen russischem Lebensmittel-Embargo
    Mangold: Wirtschaftskontakte mit Russland sind Beitrag zum Abbau von Sanktionen
    Tags:
    Sanktionen, Lebensmittel, Embargo, EU, Alexej Uljukajew, Russland