02:03 25 Februar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    3804
    Abonnieren

    Die andauernden Proteste in Eriwan haben keinen Russland-feindlichen Charakter, wie der armenische Präsident Sersch Sargsjan am Freitag bei einem Treffen mit dem russischen Ko-Vorsitzenden der gemeinsamen zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit und dem Verkehrsminister Russlands, Maxim Sokolow, sagte.

    Laut dem Pressedienst des Präsidenten versuchen einzelne Experten, in den Protestaktionen Russland-feindliche Stimmungen zu finden. Die Demonstranten selbst hätten die Absurdität derartiger Vermutungen bewiesen, so Sargsjan.

    Proteste in Armenien
    © AP Photo / Hrant Khachatryan/PAN Photo
    Die Entscheidung der Kommission für die Regelung öffentlicher Dienstleistungen über die Anhebung der Stromtarife um 16 Prozent ab dem 1. August hatte eine Welle von Protesten ausgelöst, die seit mehreren Tagen in Eriwan andauern. Einige Experten sehen in diesen Vorgängen Anzeichen für eine Unterstützung der Bewegung für die Eurointegration der Ukraine auf dem Kiewer Maidan, die zu einem Umsturz geführt hat.

    Laut Sargsjan war die armenische Führung im Hinblick auf die zunehmende Inflation und die steigenden Stromkosten gezwungen, unpopuläre Maßnahmen zu treffen.

    Der armenische Premier Owik Abramjan hat Ende Juni die Anhebung der Stromtarife als begründet bezeichnet.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Massenproteste in Armenien
    Proteste in Armenien: Stehen die Zeichen auf Revolution?
    Russischer Politiker: Ereignisse in Armenien folgen dem Muster des Umsturzes in Kiew
    Proteste in Armenien: Kreml hofft auf Beilegung ohne Verletzung des Gesetzes
    Tags:
    Sersch Sargssjan, Proteste, Maidan, Strom, Owik Abramjan, Maxim Sokolow, Jerewan, Armenien, Russland, Ukraine