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    Polnische Opposition: Warschau muss Euro-Beitritt vermeiden

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    Politik
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    Warschau soll nicht der Euro-Zone beitreten, wie die stellvertretende Vorsitzende der größten polnischen Oppositionspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) und Kandidatin für das Amt der Regierungschefin Beata Szydlo in einer Pressekonferenz sagte, berichtete RIA Novosti am Donnerstag.

    Wenn die PiS die Parlamentswahl im Herbst gewinne und die Regierung bilde, werde Polen auf die geplante Euro-Einführung in dem Land verzichten, so die Kandidatin.

    „Die Politiker der in Polen regierenden Bürgerplattform (PO) unter Leitung von Ministerpräsidentin Ewa Kopacz sprachen mehrfach darüber, dass der Euro für Warschau notwendig ist und dass es der Weg ist, den Polen gehen will. Ich rufe zum Verzicht auf diese Idee auf. Wir wollen nicht, dass Polen ein zweites Griechenland wird“, betonte Szydlo.

    Beata Szydlo war die Vorsitzende des Wahlstabs von Andrzej Duda während der Präsidentschaftswahlen. Nach Dudas Sieg hat die Partei Szydlo als Kandidatin für das Amt der Regierungschefin nominiert.

    Die Parlamentswahl in Polen wird im Oktober stattfinden. In Umfragen liegt die national-konservative PiS deutlich vor der regierenden Bürgerplattform von Ministerpräsidentin Ewa Kopacz.

    Umfragen zufolge sind fast 70 Prozent der Polen gegen einen Euro-Beitritt ihres Landes.

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    Tags:
    Parlamentswahl, EU, Beata Szydlo, Andrzej Duda, Ewa Kopacz, Warschau, Griechenland, Polen