13:10 09 April 2020
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    US-Präsident Barack Obama hat vor Kuba und Iran kapituliert, und Saudi-Arabien hat seinen Glauben an ihren traditionellen Verbündeten verloren und beginnt, sich Russland anzunähern. All dies spricht laut den Kolumnisten von „Washington Post“ von einem stark gesunkenen Image der Vereinigten Staaten.

    Der „Washington Post“-Kolumnist Charles Lane erklärte in einem Interview mit Fox News, dass die Stärkung Russlands in der Weltarena „den Triumph der Vereinigten Staaten“ untergraben, der ein Verdienst von Ronald Reagan und George Bush war, „solange sie am Steuer waren".

    „Zum Zeitpunkt des Rückzugs von Barack Obama aus dem Weißen Haus wird das eine offene Frage bleiben. Aber das ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Welt sich verändert hat und dass alle bisherigen Leistungen der Vereinigten Staaten im Moment in Gefahr sind“, betonte Lane und fügte hinzu, dass zu dem Zeitpunkt, wenn man die Ergebnisse der Obama-Präsidentschaft beurteilen werde, viele Probleme des Nahen Ostens ungelöst bleiben werden.

    In Anbetracht der Tatsache, dass die ehemaligen Verbündeten von Washington beginnen, eng mit Moskau zusammenzuarbeiten, äußerte „Washington Post“-Kolumnist Charles Krauthammer seine Besorgnis über die Annäherung von Russland und Saudi-Arabien – die Einladung von König Salman bin Abdulaziz Al Saud nach Russland sei „ein Schlag“ für die Vereinigten Staaten.

    Wir waren mit Saudi-Arabien verbündet, seit Franklin Delano Roosevelt Mitte der 1930er Jahre den Vertrag mit ihnen unterschrieb. Sie haben das Gefühl, dass die Staaten sie verlassen haben, und glauben, dass die USA so stark im Niedergang begriffen sind und so eng mit dem aufsteigendem Iran zusammenarbeiten, dass sie sich tatsächlich zu Russland hinwenden. Das sagt viel darüber aus, in welcher Lage wir jetzt sind“, so der Journalist.

    Die US-Außenpolitik, die all diese Jahre von Präsident Barack Obama betrieben wurde, sei verhängnisvoll. Der US-Präsident glaube, dass er bei der Wiederherstellung der Beziehungen zu Kuba und Iran eine Politik „im Reagan-Stil“ betreibe. Allerdings sei dies nur "eine Illusion", betont der Analyst.

    Das, was Obama erreicht hat, seine grandiose Errungenschaft, ist vor Kuba zu kapitulieren, ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Und was wird er nächste Woche tun? Er kapituliert vor dem Iran. Es ist eine Art seitenvertauschtes Spiegelbild, das Gegenteil von dem, was Reagan tat. Doch Obama glaubt, dass es eine große historische Leistung im globalen Maßstab ist“, so Krauthammer.

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    Tags:
    Washington Post, Barack Obama, Salman bin Abdulaziz Al Saud, Charles Krauthammer, Franklin Roosevelt, USA, Russland, Kuba, Iran, Saudi-Arabien