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    Finnland besorgt über mögliche Anti-Sanktion Russlands im Holzhandel

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    Mögliche Einschränkungen des Imports von russischem Holz könnten Finnlands Wirtschaft ernsthaft treffen, stellen Vertreter der finnischen Holzindustrie fest.

    „Die finnische Holzindustrie setzt sich aktiv für die Entwicklung der Forstwirtschaft in Russland ein“, sagte Jukka Halonen, Chef der russischen Abteilung der Fortwirtschaftsvereinigung Metsäteollisuus ry. „Es wäre sonderbar, wenn diese Aktivitäten wegen politischer Probleme bestraft werden.“

    Der Anteil des finnischen Holzimports aus Russland beläuft sich auf 13 Prozent.

    Wie Halonen hinzufügte, haben Vertreter Finnlands noch keine Kontakte mit russischen Kollegen zum Thema der Einschränkungen aufgenommen, berichtet Yle.

    Zuvor hatte der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew, erklärt, dass Russland Maßnahmen gegen Länder entwickeln sollten, die antirussische Sanktionen unterstützen. Dabei verwies er darauf, dass Finnland, dass dem Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin die Einreise verweigert hatte, Vergünstigungen im Holzhandel mit Russland genieße.

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    Sanktionen, Staatsduma, Sergej Naryschkin, Nikolai Patruschew, Finnland, Russland