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    Internationale Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt (146)
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    Das Abkommen über den Abzug der schweren Waffen mit einem Kaliber unter 100 mm von der gesamten Frontlinie ist noch nicht fertiggestellt, wie Jewgeni Martschuk, ukrainischer Vertreter im Unterausschuss für Sicherheit der trilateralen Kontaktgruppe, auf seiner Facebook-Seite schreibt.

    „Die Demilitarisierung von Schirokino beginnt erst… Es ist noch nicht  alles endgültig vereinbart. Es kommt vor allem darauf an, dass die beiden Seiten die schweren Waffen (Artillerie, Panzer und Granatwerfer) in eine Entfernung von 15 Kilometern vom Zentrum von Schirokino abziehen. Das bedeutet die Schaffung einer 30-Kilometer-Sicherheitszone“, so Martschuk.

    Parallel dazu werde über den Abzug der schweren Waffen mit einem Kaliber unter 100 mm, so von Artillerie, 85-mm-Mörsern und Panzern, von der gesamten Frontlinie verhandelt, sagte der Vertreter der Ukraine.

    „Hier sind einige Fortschritte zu verzeichnen, aber es muss noch viel gearbeitet werden, bis eine definitive Vereinbarung erzielt wird“, ergänzte Martschuk.

    Die Frage der Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem in den Sitzungen der Kontaktgruppe in Minsk erörtert. Diese hat seit September 2014 drei Dokumente beschlossen, in denen Schritte zur Deeskalation des Konfliktes reglementiert sind.

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    Jewgeni Martschuk, Schirokino, Donbass, Ukraine