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    Obama: „Islamischer Staat“ ist geschwächt – Aufruf zum gemeinsamen Kampf

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    Die Positionen des „Islamischen Staates“ sind laut US-Präsident Barack Obama in der letzten Zeit „real geschwächt“ worden.

    „Der ‚IS‘ hat ein Viertel seiner Territorien im Irak verloren. In Syrien verlor er Kobane und andere Städte“, sagte er am Vortag vor Journalisten im Pentagon nach einem Treffen mit US-Verteidigungsminister Ashton Carter und anderen ranghohen Vertretern der Administration.

    „Die IS-Milizen sind von Staaten umgeben, die auf ihre Vernichtung abzielen“, betonte Obama.

    „Die IS-Verluste in Syrien und im Irak bestätigen, dass diese Gruppierung bekämpft werden kann und auch bekämpft wird“, erklärte er. Die Bombenangriffe der internationalen Koalition werden „weiterhin auf Öl- und Gasobjekte gerichtet, die den IS-Milizen die Möglichkeit bieten, viele Operationen zu finanzieren“.

    Die USA seien am Zusammenwirken mit anderen Ländern interessiert, um den Zustrom von IS-Kämpfern nach Syrien und in den Irak zu stoppen. „Obgleich wir vom Iran und von Syrien sprechen, stellen der ‚IS‘ und seine Ideologie eine ernsthafte Gefahr auch außerhalb dieser Region dar. „In den letzten Wochen beobachteten wird tödliche Überfälle in Tunesien, Kuweit und auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten.“

    Obama verwies auf die „zunehmende IS-Präsenz in Libyen und auf die Versuche“ hin, „IS-Aufmarschräume in Nordafrika, im Nahen Osten, im Kaukasus und in Südostasien herzustellen“. Der US-Präsident versprach, „mit anderen Ländern von Afghanistan bis Nigeria im Interesse der Festigung deren Sicherheitskräfte zu kooperieren“.

    Laut unterschiedlichen Angaben beläuft sich das vom „IS“ kontrollierte Territorium auf 90 000 Quadratkilometer. Die Kopfstärke der Gruppierung wird auf 50.000 bis 200.000 Mann geschätzt.

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    Terrormiliz Daesh, Terrormiliz, Terrorismus, Pentagon, Ashton Carter, Barack Obama, Nigeria, Afghanistan, Ägypten, Kuwait, Tunesien, Irak, Syrien, USA