03:48 20 Juni 2019
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    Situation in der Ostukraine

    Kreml sieht keine Stabilisierung in Ost-Ukraine - Minsk II stockt

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    Russland sieht vorerst keine Stabilisierung in der Ost-Ukraine: Trotz der im Februar vereinbarten Waffenruhe kommt es im Donezbecken immer wieder zu neuen Schusswechseln und Angriffen auf Wohngebiete.

    „Die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen stockt“, konstatierte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag. Täglich werde von Feuerangriffen auf Wohnorte und von Schusswechseln berichtet. Das Stocken der Friedensvereinbarungen bezeichnete der Kreml-Sprecher als die „größte Gefahr.“

    Die ukrainische Regierung und die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk hatten am 12. Februar — nach rund zehn Monaten blutiger Gefechte — eine Waffenruhe vereinbart. Sie ist Teil des Friedensplans, der unter Vermittlung Deutschlands, Frankreichs und Russlands in der wei0russischen Hauptstadt Minsk ausgehandelt wurde. Unter anderem einigten sich die Konfliktgegner auf einen beiderseitigen Abzug der schweren Waffen von der Trennlinie und einen Sonderstatus für das Donezbecken.

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    Minsker Abkommen, Waffen, Wladimir Putin, Donbass, Ukraine