07:46 24 November 2020
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    Die USA haben das Zwischenabkommen zum iranischen Atomprogramm bis zum 10. Juli verlängert. Zuvor bereits hatten die Sechsergruppe und der Iran den Endtermin auf den 7. Juli verschoben, um mehr Zeit für die Gespräche über eine Dauerlösung zu geben.

    "Wir unternehmen die notwendigen technischen Schritte, um zusätzliche Zeit für die Verhandlungen zu gewähren. Das Abkommen von 2013 bleibt bis zum 10. Juli in Kraft ", sagte US-Außenamtssprecherin Marie Harf zur Agentur Reuters.

    Die US-Vertreter erklärten in Wien, dass „sie sich mehr Sorgen um die Qualität der Atom-Verhandlungen machen, als um den Zeitraum, die diese in Anspruch nehmen“.

    Auch die EU bestätigte die Verlängerung der Aussetzung ihrer Wirtschaftssanktionen gegen Iran bis zum 10. Juli, also für den Zeitraum der Atomgespräche.

    Früher am Dienstag sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Rande der Atomgespräche Teherans mit der Sechsergruppe in Wien, dass es „keine künstlichen Termine“ für die Atom-Verhandlungen mit Iran gäbe. „Alle konzentrieren sich darauf, eine qualitative Übereinkunft zu erreichen“, so der russische Minister weiter. 

    Der Sechser-Gruppe (die fünf Uno-Vetomächte Russland, USA, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland) arbeitet mit Iran an der endgültigen Vereinbarung zum iranischen Atomprogramm. Dieses soll sicherstellen, dass die Islamische Republik die Atomenergie zu friedlichen Zwecken nutzen kann, ohne in den Besitz einer Atombombe zu gelangen. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen des Westens fallen.

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    Tags:
    Sanktionen, Atomwaffen, Uno, Sechsergruppe, Marie Harf, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland, Iran, USA