00:06 18 November 2019
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    Clinton über Cyber-Attacken besorgt – China und Russland „in Verdacht“

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    Politik
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    US-Präsidentschaftskandidatin und Ex-Außenamtschefin Hillary Clinton behauptet, dass hinter Hacker-Attacken auf die USA „nicht nur China“, sondern auch Russland, Nordkorea und der Iran stünden.

    „Nicht nur Chinesen“ führen nach ihren Worten solche Angriffe aus. „Wir wissen, dass Regierungen anderer Länder – Russlands, Nordkoreas und des Irans – die Hacker direkt oder indirekt gesponsert haben“, erklärte sie vor Wählern im Bundesstaat Iowa. „Außerdem sind wir besorgt, dass Terrororganisationen Zugang zu diesen Technologien bekommen können.“

    Zuvor hatte Clinton in ihrer Rede im Bundesstaat New Hampshire chinesische Hacker beschuldigt, „Riesenmengen an Regierungsdaten und Geschäftsgeheimnissen“ gestohlen zu haben. Das chinesische Außenministerium wies diese Anschuldigungen zurück.

    Dabei hatte Hillary Clinton selbst, wie es sich kürzlich herausstellte, gegen Sicherheitsregeln der US-Administration verstoßen, weil sie als US-Außenamtschefin 2009 bis 2013 ihre Emails vom persönlichen Email-Kasten und nicht über Regierungskanäle gesendet haben soll. Dafür wurde sie heftig kritisiert.

    Momentan ist Hillary Clinton die aussichtsreichste Kandidatin der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2016.

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    Tags:
    Hackerangriff, Cybersicherheit, Hillary Clinton, New Hampshire, Iran, Nordkorea, China, Russland, USA