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    Russischer Ex-Luftwaffenchef: Flugunglücke sind „Erbe“ der früheren Militärführung

    © REUTERS / Eduard Korniyenko
    Politik
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    Die sechs Flugunfälle, die sich in den vergangenen sechs Monaten in Russland ereignet haben, sind zwar keine Grenzzahl, resultieren jedoch aus der abwegigen Politik der vorherigen Führung des russischen Verteidigungsministeriums, wie Pjotr Dejnekin, Armee-General und Ex-Befehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, am Mittwoch geäußert hat.

    In diesem Monat haben sich bereits zwei Flugunglücke ereignet. Am 3. Juli stürzte ein Jagdflugzeug des Typs MiG-29 bei einem Übungsflug in Südrussland ab. Die beiden Piloten konnten sich mit den Schleudersitzen retten. Am 6. Juli stürzte ein Jagdbomber Su-24M in der Region Chabarowsk ab, beide Piloten sind ums Leben gekommen.

    Diese Zahl ist nach Worten von Dejnekin nicht hoch. Er stellte dabei einen Vergleich zu den Sowjetzeiten an, in denen sich zwischen 90 und 130 Flugunglücke jährlich ereignet hätten.

    Aber die jetzige Führung der russischen Luftstreitkräfte „erntet die Früchte, die unter der früheren Führung des Verteidigungsministeriums gesät wurden“, denn damals habe der Befehlshaber der Luftstreitkräfte praktisch keine Möglichkeit gehabt, das Luftfahrtwesen zu kontrollieren.

    „Ich betrachte dies als eine der Hauptursachen. Doch man sollte das nicht dramatisieren. Die heutigen Kommandeure der Luftstreitkräfte haben eine hohe Fachausbildung und Kriegserfahrung. Sie werden diese Situation sicherlich verbessern“, sagte Dejnekin und fügte hinzu, er sei optimistisch eingestellt.

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    Tags:
    Luftabwehrkräfte, Flugzeugabsturz, Su-24, MiG-29, Pjotr Dejnekin, Russland