09:09 13 Dezember 2019
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    Russlands Außenamt: Westliche Sanktionen könnten „für immer“ bleiben

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    Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hält es für möglich, dass der Westen einen Teil seiner Sanktionen nie wieder aufheben wird.

    „Ich denke, ein Teil der Sanktionen, die nach dem Referendum auf der Krim und in Sewastopol im vergangenen Jahr verhängt wurden, werden für immer bestehen bleiben“, sagte Rjabkow am Donnerstag am Rande des BRICS-Gipfels in Ufa. Das wäre möglich, weil Russland seine Haltung in der Krim-Frage nicht ändern werde.

    Westliche Staaten hatten den dubiosen Machtwechsel in der Ukraine und die von der Opposition gestellte nationalistische Regierung anerkannt, jedoch nicht das darauf gefolgte Referendum auf der von Russischstämmigen dominierten Schwarzmeerhalbinsel Krim, die im März eindeutig für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmte. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und — auf ihr Drängen hin — die Europäische Union in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Russland konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln.

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    Tags:
    Referendum, Sanktionen, BRICS-Gipfel 2015 in Ufa, EU, BRICS, Sergej Rjabkow, USA, Ukraine, Sewastopol, Krim, Russland