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    Trump und wie er die Welt sieht

    Trump und wie er die Welt sieht

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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Nach den fremdenfeindlichen Äußerungen seitens eines der US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, hat die amerikanische Onlinezeitung „The Huffington Post“ beschlossen zu zeigen, wie die Weltkarte nach seiner Ansicht aussieht.

    Die USA sind einfach als „Trump“ gekennzeichnet, die Russische Föderation als „Putins Haus“. Die anderen Länder hatten Pech. Zum Beispiel wird Irland nur als „Golf“ bezeichnet.

    Trump und wie er die Welt sieht
    Trump und wie er die Welt sieht

    Was Großbritannien betrifft, so nimmt der amerikanische Milliardär es als „das Land der Queen und  von Piers Morgan“ wahr. Piers Morgan ist der prominente britische Reporter und Moderator. 2011 übernahm er mit seiner Sendung Piers Morgan Tonight auf CNN den 21-Uhr-Sendeplatz von Larry King Live.

    Nach Ansicht des amerikanischen Milliardärs wird Afrika mit dem heutigen US-Präsidenten Barack Obama assoziiert. Die Beschriftung lautet: „Obama ist von hier!“.

    Südamerika ist „zu heiß, um einen Anzug zu tragen“.  Und Zentralamerika ist nach seiner Meinung mit „Urlaub“ verbunden.

    Trump und wie er die Welt sieht
    Trump und wie er die Welt sieht

    Mexiko identifiziert er mit nur einem Wort „Vergewaltiger“. Zuvor hatte der skandalöse US-Politiker mit Blick auf die ethnische Kriminalität in den USA  betont: „Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger“.

    Europa ist „nicht sein Problem“, Griechenland ist „bestimmt nicht sein Problem“. Und was Osteuropa angeht, so bezeichnet Trump es mit dem Satz: „Ich hatte zwei Frauen von irgendwoher aus“.

    „Klimawandel ist eine Zeitungsente“, steht auf dem Territorium von Grönland, der größten Insel der Erde geschrieben.

    Trump und wie er die Welt sieht
    Trump und wie er die Welt sieht

    Island und Südostasien sind aus unbestimmten Gründen mit ISIS verbunden.

    Zuvor hatte die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton die Republikaner wegen ihrer zögerlichen Reaktionen auf die ausländerfeindlichen Äußerungen des republikanischen Bewerbers Donald Trump kritisiert, wie die französische Nachrichteagentur AFP berichtet. Sie sei "sehr enttäuscht" über Trumps Bemerkungen in Bezug auf Mexiko, sagte Clinton in einem vom Fernsehsender CNN ausgestrahlten Interview.

    Trump hatte bei der Bekanntgabe seiner Präsidentschaftsbewerbung Mitte Juni gesagt, wenn "Mexiko seine Leute schickt, schicken sie nicht die besten. Sie schicken Leute mit vielen Problemen, und sie bringen diese Probleme mit. Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger", so AFP. Obwohl die Äußerungen sowohl in den USA als auch in Mexiko auf Kritik stießen, wiederholte der 69-jährige Milliardär sie seither mehrfach.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, US-Präsidentschaftswahl 2016, CNN, Wladimir Putin, Barack Obama, Donald Trump, Hillary Clinton, Griechenland, Großbritannien, Mexiko, Zentralamerika, Russland, Afrika, Island, USA