04:42 28 Oktober 2020
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat in den letzten Wochen im Mittelpunkt der internationalen Politik fest Fuß gefasst, wie die „New York Times“ am Donnerstag schreibt.

    Die Hauptteilnehmer der Iran-Atomverhandlungen seien zwar die USA und der Iran gewesen, dem Prozess hat sich aber später die russische Seite aktiv angeschlossen, deren Hauptinteresse in der Aufhebung des gegen Teheran verhängten Waffenembargos bestand. 

    Der Atom-Deal „hat die Fähigkeit Putins bekräftigt, die globalen Ereignisse zu beeinflussen trotz der Versuche des Westens, ihn zu isolieren“, schreiben David Herszenhorn und Steven Myers.

    Die europäischen und die amerikanischen Top-Politiker, die mehrmals von einer „diplomatischen Isolierung“ Wladimir Putins gesprochen haben, gelang es nicht, dieses Ziel zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird im Beitrag der BRICS- und der SOZ-Gipfel letzte Woche in Ufa erwähnt. Selbst der US-Präsident Barack Obama habe Russlands internationalen Bemühungen Tribut gezollt, der dem russischen Amtskollegen für Russlands Rolle beim Aushandeln des Atom-Deals mit dem Iran dankte.

    Die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten bleiben zwar wegen der Ukraine-Krise weiterhin angespannt, dank seinem präzisen diplomatischen Kalkül mache es aber der russische Präsident möglich, Russlands Positionen in der internationalen Arena aufrecht zu erhalten und die Versuche des Westens zurückzuweisen, ihn als einen Ausgestoßenen hinzustellen.

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    Tags:
    Atomprogramm, Embargo, Waffen, Isolierung, SOZ, BRICS, New York Times, Barack Obama, Wladimir Putin, Ukraine, Iran, USA, Russland