23:08 10 Dezember 2019
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    OSZE-Chef Dacic: Keine serbischen Söldner im Donbass

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    Ivica Dačić, Serbiens Außenminister und OSZE-Vorsitzender, hat ukrainische Medienberichte, dass Serben auf der Seite der Volkswehr im Donbass kämpften, als falsch zurückgewiesen.

    Medien berichten seit Sommer vergangenen Jahres über serbische Freiwillige im Donezbecken. „Ich möchte der ukrainischen Öffentlichkeit sagen: Die Medieninformationen, dass serbische Söldner auf der Seite der Lugansker und der Donezker Republik kämpfen, stimmen nicht“, äußerte Dačić am Freitag bei einem Besuch in Kiew nach Angaben der Agentur Unian. „Wer außenhalb Serbiens an einem Konflikt teilnimmt, muss in Serbien mit Gefängnis rechnen.“

    Im Osten der Ukraine dauert seit mehr als einem Jahr ein militärischer Konflikt an. Die Regierung hatte im April 2014 Truppen gegen die östlichen Bergbaugebiete Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistischen Umsturz in Kiew vom Februar nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 6.500 Zivilisten ums Leben gekommen. Seit Februar gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe. Dennoch kommt es immer wieder zu Schusswechseln.

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    Uno, OSZE, Lugansk, Donezk, Serbien, Donbass, Ukraine