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16:25 19 Oktober 2019
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    Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

    Deutschland kritisiert türkische Luftschläge gegen kurdische Stellungen

    © Flickr/ Führungsakademie der Bundeswehr
    Politik
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    Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Luftschläge der Türkei gegen die Stellungen der in beiden Staaten verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK kritisiert, wie „Bild am Sonntag“ berichtet.

    "Genauso, wie es richtig ist, dass die Türkei das Recht hat, sich gegen den IS zu wehren, genauso wichtig ist es, dass sie den eingeschlagenen Pfad der Versöhnung mit der kurdischen Arbeiterpartei nicht verlässt", sagte Von der Leyen der Zeitung.

    Laut der Verteidigungsministerin ist es wichtig, dass alle Gruppen ihre  Anstrengungen im Kampf gegen Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak vereinen.

    Dem Grünen-Chef Cem Özdemir zufolge gibt es keinen Sinn, gegen IS zu kämpfen und gleichzeitig ihre „wichtigsten Gegner“- die Kurden- vor Ort zu schwächen, sagte Özdemir der "Bild am Sonntag".  Letzen Endes werde IS davon nur gewinnen.

    "Das muss auch die Bundesregierung klar und deutlich ihrem Nato-Partner Türkei sagen."

    Die türkische Luftwaffe hatte am  Freitag erstmals die Stellungen des IS in Syrien und die der PKK im Nordirak bombardiert. Laut den türkischen Behörden wurden beim Angriff auf die militärischen Einrichtungen der PKK die Landstreitkräfte eingesetzt. 

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Kurden, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), NATO, Ursula von der Leyen, Cem Özdemir, Irak, Syrien, Türkei, Deutschland