23:46 09 April 2020
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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Die Versuche, eine Resolution des UN-Sicherheitsrates über die Bildung eines internationalen Tribunals zum Absturz der malaysischen Boeing durchzusetzen, schaffen einen neuen Konfrontationsherd in der Welt, wie der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin am Montag im UN-Hauptquartier zu russischen Journalisten sagte.

    „Hier wird offenbar versucht, einen weiteren Konfrontationsherd zu schaffen, der weitgehende Folgen für die internationalen Beziehungen haben könnte – und das in einer Situation, da es weltweit sehr viele Probleme gibt, die eine allseitige Zusammenarbeit erfordern“,  so Tschurkin.  Dieser Konfrontationsschritt sei sehr gefährlich, betonte der Diplomat.

    Der Resolutionsentwurf zur Bildung des UN-Tribunals war von Malaysia unterbreitet worden. Vertreter Malaysias, Australiens, der Ukraine und Belgiens erklärten sich bereit, diese Initiative bei der UNO in New York zu erörtern, um ein internationales Tribunal noch vor dem Abschluss der laufenden Ermittlungen zu bilden.

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, darunter Bürger der Niederlande, Australiens, Malaysias, Indonesiens, Großbritanniens, Belgiens und der Philippinen sowie ein Kanadier, kamen ums Leben.

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    Witalij Tschurkin, MH17, UN-Sicherheitsrat, Uno, Donezk, New York