10:17 20 Oktober 2020
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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Behauptungen als absurd zurückgewiesen, wonach sich Russland durch die Ablehnung eines internationalen Tribunals zur Klärung der MH17-Tragödie sich selber schuldig macht. Diese Erklärung habe weder Hand noch Fuß, sagte der Sprecher am Donnerstag in Moskau.

    Peskow erinnerte ein weiteres Mal daran, dass Russland mehrfach nach Aufzeichnungen von Gesprächen ukrainischer Fluglotsen gefragt hatte. Die ukrainische Seite habe sich leider in Schweigen gehüllt.

    Zudem haben die USA bislang keine Satellitenbilder präsentiert, die die Schuld dieser oder jener Seite belegen würden, kritisierte Russland die Position des Westens. Dabei beruft sich Washington auf diese Bilder als Beweismaterial, das angeblich die von Russland unterstützten Volksmilizen im Donbass belastet. Aber die Bilder selbst werden „geheim gehalten“.

    Der Sprecher sagte ferner, dass Russland die Position Chinas bei der Abstimmung über die MH17-Resolution im UN-Sicherheitsrates zu schätzen weiß. Am Mittwoch hatte sich die chinesische Delegation der Stimme enthalten. Russland votierte dagegen.

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    Resolution, MH17, UN-Sicherheitsrat, Dmitri Peskow, USA, Russland