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01:14 15 Oktober 2019
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    US-Finanzministerium: Neue „Schwarze Liste“ ist gegen Sanktionsverweigerer gerichtet

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    Die Unternehmen, die mit der Halbinsel Krim verbunden sind und am Donnerstag auf die „Schwarze Liste“ gesetzt wurden, haben laut dem US-Finanzministerium Schritte unternommen, um die amerikanischen Sanktionen zu verweigern.

    Der für die Sanktionen zuständige Ressort des Ministeriums „veröffentlicht diese Benachrichtigung, um zu betonen, dass gewisse Praktiken angewandt wurden, um die mit der Krim verbundenen Sanktionen zu umgehen“. 

    „Die US-Bürger und die Personen, die ihr Business in den USA bzw. über die USA abwickeln, müssen darüber informiert werden“, heißt es in der Mitteilung.

    Im Dokument wird betont, dass die Halbinsel Krim „Territorium der Ukraine“ ist.

    Am Donnerstag hatte das US-Finanzministerium neue Sanktionen gegen  elf natürliche und 15 juristische Personen verhängt. Zu diesen gehören Tochtergesellschaften der Bank VEB und des Ölunternehmen Rosneft.

    Die Krim ist nach einem Referendum auf der Halbinsel im März 2014 russisches Territorium geworden. Eine überwältigende Mehrheit der Einwohner der damals noch ukrainischen Autonomie stimmte für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation. In Moskau wird betont, dass die Abhaltung des Referendums auf der Krim mit den Völkerrechtsnormen und der Uno-Charta im Einklang steht.

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    Tags:
    Sanktionen, Bank VEB, Uno, Rosneft, USA, Ukraine, Krim