17:52 09 Juli 2020
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    Russland-Sanktionen (476)
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    Elf weitere natürliche Personen und fünfzehn Organisationen, darunter die Konzerne Ischmasch und Kalaschnikow, sind wegen der Ukraine-Lage mit Strafmaßnahmen belegt worden, wie das US-Finanzministerium am Freitag mitteilte.

    Zudem richten sich die neuen US-Sanktionen gegen eine Reihe von Organisationen und Unternehmen, die mit dem staatlichen Ölkonzern Rosneft und dem Kreditinstitut Wneschekonombank in Verbindung stehen, die bereits von Sanktionen betroffen sind.

    Unter ihnen sind die Tochterunternehmen von Rosneft und der Russian Direct Investment Fund, der mit der Wneschekonombank in Verbindung steht, die Versicherungsagentur für Exportkredite „Eksar“ und Unternehmen auf der Krim.

    Auf die „schwarze Liste“ wurden zudem der Oligarch Roman Rotenberg, der Sohn des ukrainischen Ex-Präsidenten, Alexander Janukowitsch, Top-Manager des Unternehmens Kalaschnikow und eine Reihe weiterer Personen gesetzt, die mit den bereits von Sanktionen betroffenen Organisationen in Verbindung stehen.

    Die neuen Strafmaßnahmen seien eingeführt worden, um frühere Sanktionen zu verschärfen. Sie würden erst dann beendet, wenn die Minsker Abkommen vollständig umgesetzt seien, so das Finanz- und das Außenministerium der Vereinigten Staaten.

    Die US-Behörden haben die Entscheidung trotz neuer Vereinbarungen zwischen Kiew und den Volksrepubliken von Donezk und Lugansk über den Abzug von Kriegsgerät mit einem Kaliber bis 100 mm aus dem Kampfgebiet getroffen. Das entsprechende Abkommen kann am 3. August unterzeichnet werden.

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    Tags:
    Minsker Abkommen, Waffenabzug, Sanktionen, Russian Direct Investment Fund, Ischmasch, Wneschekonombank, Kalaschnikow, Rosneft, Roman Rotenberg, Alexander Janukowitsch, Ukraine, USA, Russland, Krim