02:36 26 September 2018
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    US-Analyst: Neueste Russland-Sanktionen vergrößern Distanz zwischen USA und EU

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    Die neuesten amerikanischen Russland-Sanktionen werden Washington nach Ansicht von Gregory Copley, Analyst von „Defense and Foreign Affairs Journal“ nicht die gewünschten Resultate bringen.

    „Die Sanktionen helfen, offen gesagt, niemandem, im Gegenteil: Sie vergrößern die Distanz zwischen den USA und der EU, was in nächster Zukunft eine starke negative Auswirkung haben wird“, sagte er in einem Interview für den TV-Sender RT.

    Die Ukraine mag ein Vorwand für die Verstärkung bzw. Umgruppierung der Nato-Kräfte gewesen sein, in Wirklichkeit aber schade das der Allianz sehr spürbar, weil viele europäische Länder mit den Sanktionen gegen Russland nicht zufrieden seien, so Copley.

    Der Zeitpunkt für die Verkündung der jüngsten amerikanischen Sanktionen sei nicht zufällig gewählt worden, so der Experte. „Die Sechsergruppe für die Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm hat ihre Arbeit geleistet. Der Deal wurde erzielt. Nun ist Washington bemüht, den Iran und dessen Verbündeten zu überlisten.“

    „Die neuen Sanktionen waren buchstäblich ein Nachgeschmack zum iranischen Atomdeal. Nun will Washington wieder in sein Spiel gegen Moskau einsteigen (…) Obama hat das bekommen, was er wollte. Der Atomdeal ist von großer Bedeutung für die Innenpolitik der USA. Nun kehrt der Präsident zur Unterstützung der alten Verbündeten – Türkei und Saudi-Arabien – zurück. Auf diese Weise wolle Washington Russlands Erfolge im Nahen Osten nivellieren.“

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    Atomprogramm, Sanktionen, Sechsergruppe, EU, Gregory Copley, Nahosten, Saudi-Arabien, Türkei, Iran, USA, Russland