07:14 25 Oktober 2020
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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Die erste Lieferung von mit Einfuhrverbot belegten „Sanktionsprodukten“, die vermutlich in Europa hergestellt, jedoch mit brasilianischen Zertifikaten nach Russland gebracht worden waren, soll am Dienstag in Samara (Mittelrussland) vernichtet werden.

    Das teilte die Pressesprecherin der staatlichen Agraraufsichtsbehörde (Rosselchosnadsor), Julia Melano, mit.

    Die russische Regierung hatte in der Vorwoche die Regeln für die Vernichtung der nach Russland eingeführten „Sanktionsprodukte“ bestätigt. Das vermutliche Herkunftsland und der vermutliche Importeur werden dabei nicht berücksichtigt.

    „In Samara wird am Dienstag eine Lieferung von Gütern vernichtet, die im April beschlagnahmt wurde. Sechs Lastwagen mit insgesamt 114 Tonnen Schweinefleischerzeugnissen, die laut Begleitdokumenten aus Brasilien stammen sollen, wurden von Inspekteuren als verdächtig befunden und mit Beschlag belegt. Die Echtheit der Ware wurde später von Brasilien nicht bestätigt. Nach Vermutung von Rosselchosnadsor wurden diese Produkte in der Europäischen Union hergestellt“, so die Sprecherin.

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    Lebensmittel, Rosselchosnadsor, Julia Melano, Russland