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    Die Atombombardements der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki sind als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen. Dies erklärte am Mittwoch Franz Klinzewitsch, Vize-Fraktionschef der Partei Geeintes Russland und Mitglied des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus).

    Ihm zufolge will der Russische Verband der Afghanistan-Veteranen demnächst das Außenministerium darum ersuchen, ein internationales Tribunal zu den Atombombardements von Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 einzusetzen.

    Laut dem Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs zählen Taten, „die im Rahmen eines umfassenden oder systematischen bewussten Überfalls auf jegliche Zivilpersonen begangen werden“, zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, so Klinzewitsch.

    US-amerikanische Piloten hatten am 6. bzw. am 9. August 1945 Atombomben über den genannten japanischen Städten abgeworfen. Von den 350.000 Einwohnern von Hiroshima waren 140.000 durch die Atomexplosion und deren Folgen getötet worden. In Nagasaki hatte es 74.000 Tote gegeben. Die überwiegende Mehrheit der Opfer waren Zivilisten.

    Zum Jahrestag der tragischen Ereignisse werden in Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. am 9. August „Friedenszeremonien“ veranstaltet.

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    Tags:
    Staatsduma, Franz Klinzewitsch, Russland, Afghanistan, Japan