17:39 02 April 2020
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    Gegen die Vernichtung der mit Einfuhrverbot belegten, aber dennoch eingeschmuggelten Lebensmittel in Russland haben bereits mehr als 150.000 Menschen mit ihren Unterschriften auf der Webseite Change.org protestiert, teilte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Mittwoch mit.

    Auf die Frage, ob der Staatschef die Zahl der Unterschriften in der diesbezüglichen Petition berücksichtigen werde und ob dahingehende Änderungen in Betracht gezogen werden könnten, sagte Peskow, die Zahl der gesammelten Unterschriften müsse noch auf ihre Glaubwürdigkeit geprüft werden.
    Dem Sprecher zufolge sollen dem Präsidenten überprüfte Informationen zur Kenntnis gebracht werden.

    Putin hatte in der Vorwoche per Erlass verfügt, mit Einfuhrverbot belegte Lebensmittel in Russland zu vernichten. Die russische Regierung bestätigte die Regeln für die Vernichtung der nach Russland eingeführten „Sanktionsprodukte“. Das vermutliche Herkunftsland und der vermutliche Importeur werden dabei nicht berücksichtigt.

    Etliche Experten und Politiker haben dazu aufgerufen, dieses Verfahren zu revidieren.

    Laut Peskow ist die Erfüllung des Präsidentenerlasses verbindlich. Das Dokument tritt am 6. August 2015 in Kraft.

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    Tags:
    Lebensmittel, Sanktionen, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Russland