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07:14 19 Oktober 2019
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    Frankreich: Mistral-Auszahlungen betragen weniger als 1,2 Milliarden

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    Russland und Frankreich haben am Mittwoch beschlossen, den Vertrag über den Bau und die Lieferung von zwei Mistral-Hubschrauberträgern aufzukündigen. Paris hat bereits mit den Auszahlungen an die russische Seite begonnen.

    Wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian erklärte, hat Paris vor, die Summe für den Bau von zwei Mistral-Schiffen laut Vertrag vollständig auszuzahlen. Die Auszahlungen werden weniger als 1,2 Milliarden Euro betragen, berichtet Reuters.

    „Die Ursprungskosten der beiden Schiffe beliefen sich auf 1,2 Milliarden Euro. Die Auszahlungen laut (der neuen) Vereinbarung (…) werden weniger betragen, weil an Russland Finanzverpflichtungen in Euro zurückgezahlt werden, die es hätte gegen Bargeld tauschen können“, sagte der französische Verteidigungsminister dem Radio RTL.

    Laut Le Drian werden der genaue Betrag sowie der Inhalt des Vertrags demnächst im Parlament erörtert, das die erzielte Vereinbarung ratifizieren muss.

    Früher hatte der Kreml-Pressedienst mitgeteilt, dass die Seiten den Vertrag aufgekündigt haben und Frankreich die für die beiden Schiffe gezahlte Summe an Moskau bereits überwiesen hat. Nach der vollständigen Rückgabe der Ausrüstungen könne Frankreich nun über das weitere Schicksal der Hubschrauberträger entscheiden.

    Paris bestätigte die Erlangung der Übereinkunft. „Der Präsident der Republik und Präsident Putin hatten am Mittwoch in einem Telefonat bestätigt, dass der Mistral-Vertrag von 2011 aufgekündigt ist“, teilte auch der Elysee-Palast mit.

    Der Vertrag war 2011 zwischen den französischen Werften DCNS/STX und dem russischen Rüstungskonzern Rosoboronexport geschlossen worden. Das erste Schiff – „Wladiwostok“ – sollte im November 2014 ausgeliefert werden. Paris legte den Deal aber wegen des Ukraine-Konfliktes auf Eis. Die beiden Mistral-Schiffe dürften 1,2 Milliarden Euro gekostet haben.

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    Tags:
    Mistral, DCNS/STX, Wladimir Putin, Jean-Yves Le Drian, Frankreich, Russland