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09:14 23 Oktober 2019
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    Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew

    Medwedew: Staaten können nur bei friedlicher Beilegung von Konflikten bestehen

    © Sputnik / Dmitry Astakhov
    Politik
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    Die friedliche Beilegung innerer Konflikte ist nach Ansicht von Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew die einzige Möglichkeit für die Erhaltung von Völkern und Staaten. Davon zeuge die jüngste Entwicklung, sagte der Premier am Samstag anlässlich des 7. Jahrestags des fünftägigen Krieges zwischen Russland und Georgien in Südossetien.

    „Unser Land war immer nach dem Frieden in der Kaukasusregion bestrebt. Heute helfen wir Abchasien und Südossetien, ruhiges und sicheres Leben wiederherzustellen.“ Medwedew erinnerte daran, dass wenige Stunden nach der Invasion der georgischen Truppen in die südossetische Hauptstadt Zchinwal am 8. August 2008 mehrere Tausend Menschen getötet beziehungsweise verletzt worden waren.

    „Ums Leben kamen auch russische Blauhelme, die gemäß einem UN-Mandat für Frieden in der Region sorgten. Ihre Ermordung ist ein grober Verstoß gegen das Völkerrecht. Russland musste hart, aber angemessen antworten, in Übereinstimmung mit völkerrechtlichen Normen. Dabei verfolgte Russland das Ziel, die weitere Vernichtung von Menschen zu stoppen und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern“, sagte Medwedew.

    In der Nacht zum 8. August 2008 hatten die georgischen Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien angegriffen und einen Teil der Hauptstadt Zchinwal zerstört. Zum Schutz der Bürger, von denen viele auch russische Pässe hatten, musste Russland zur Befriedung Georgiens die Truppen in die Region verlegen.

    Abchasien, die die Jurisdiktion von Tiflis ebenfalls nicht anerkannte, verdrängte die georgischen Truppen mittlerweile aus dem Kodori-Flußtal. Am 26. August erkannte Moskau die Souveränität der beiden Republiken an und nahm später die diplomatischen Beziehungen zu ihnen auf.

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    Tags:
    Dmitri Medwedew, Russland, Zchinwal, Südossetien, Georgien