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00:31 18 Oktober 2019
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    USA wollen gegen „russische Propaganda“ im Baltikum kämpfen - Medien

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    Politik
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    Das Projekt, das für ein Jahr gedacht ist, wird für russischsprachige Journalisten von der US-Botschaft in Litauen gestartet, wie die russische Zeitung “Iswestija” meldet.

    Die US-Botschaft in Litauen hat russischsprachigen Reportern 500.000 Dollar in Aussicht gestellt, berichtet die Zeitung.  Das Projekt, das am 30. November 2015 starten und ein Jahr dauern soll, wird als „Training für Investigativ-Journalistik als Gegengewicht für russischer Berichterstattung im Baltikum“ genannt.

    Das Projekt erstreckt sich auf alle baltischen Staaten und wird von der US-Botschaft in Litauen koordiniert. Im Laufe des Trainings sind für die Teilnehmer Seminare und Ausbildungsreisen in die USA vorgesehen.

    Das US-Außenministerium will ein Kommunikationssystem zwischen den Abgängern des Projekts aus drei baltischen Ländern und den amerikanischen „Instruktoren, Experten, Kontaktpersonen“ aufbauen, um „das Auditorium und den Quellenkreis zu erweitern“. Es wird zusätzlich betont, dass die Teilnehmer an dem Training, die „realistische Ideen von Investigativ-Projekten“ aufbringen werden, mit Geldprämien bedacht werden.

    „Im Westen wird bereits seit langem darüber diskutiert, dass man dort den Informationskrieg verliert. […] Daher gab es Äußerungen in dem Sinne, dass man große Gelder für die Schaffung eines russischsprachigen Mediums bereitstellen solle, um gegen russische Informationssender zu kämpfen. Das Projekt im Baltikum wird eben im Rahmen dieser Diskussionen realisiert“, sagte der Politologe Andranik Migranjan gegenüber der Zeitung „Iswestija“.

    Die Vertreterin der US-Botschaft in Litauen Rima Vidmantas verweigerte der Zeitung jeglichen Kommentar.

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    Tags:
    Propaganda, Medien, USA, Baltikum, Litauen