09:04 10 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
    151227
    Abonnieren

    Die Einschränkungen in Bezug auf westliche Lebensmittel werden nicht unendlich dauern. Die russischen Bauern sollten diese Möglichkeit nutzen, um die Qualität der eigenen Produkte zu verbessern, wie Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Dienstag sagte.

    „Wir verfolgen nicht das Ziel, um jeden Preis Importwaren zu ersetzen, vor allem nicht durch mittelmäßige einheimische Produkte“, äußerte Medwedew bei der Sitzung der Regierungskommission für Importsubstitution. Ihm zufolge ist das ökonomisch unvorteilhaft und gar unmöglich.

    „Es geht darum, dass russische Industrie- und Agrarbetriebe möglichst viel moderne, hochwertige und begehrte Weltklasse-Produktion erzeugen“, teilte Medwedew weiter mit. Russlands Aufgabe sei es, Produkten zu erstellen, die nicht nur auf dem russischen Markt, sondern auch auf den Märkten anderer Länder konkurrenzfähig wären.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)

    Zum Thema:

    Tierzüchter Frankreichs verlieren 800 Mio Euro wegen russischem Lebensmittelembargo
    EU-Farmer verlieren wegen russischem Lebensmittelembargo 5,5 Milliarden Euro
    Medwedew schließt weitere Lockerungen von russischem Lebensmittelembargo nicht aus
    Russland könnte Lebensmittelembargo gegen EU lockern
    Tags:
    Lebensmittel, Embargo, Importsubstitution, Dmitri Medwedew, Russland