04:57 08 Dezember 2019
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    John Kerry bei den Atomgesprächen in Wien

    Kerry betrachtet Russland und China nicht als Verbündete bei Irans Atomproblem

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    Atomstreit mit Iran (137)
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    US-Außenminister John Kerry betrachtet Russland und China nicht als Verbündete Washingtons bei der Lösung des iranischen Atomproblems. Allerdings seien Moskau und Peking „interessierte Seiten“, sagte Kerry am Dienstag in New York.

    „Israel, die Golfländer, alle in der Region und wir, die USA, die eigene Sicherheitsbedenken haben, fühlen uns mit diesem Abkommen sicherer als ohne“, sagte der State Secretary. Das Abkommen über die Lösung des iranischen Atomproblems war nach langwierigen Verhandlungen zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe internationaler Vermittler in der Nacht zum 14. Juli unterzeichnet worden.

    Laut Abkommen sollen die von den UN, den USA und der EU gegen den Iran früher verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen aufgehoben werden. Das Dokument soll noch vom US-Kongress unter die Lupe genommen werden.

    Kerry zufolge werden sich die Verbündeten Großbritannien, Frankreich und Deutschland sowie die Nichtverbündeten Russland und China, die aber interessierte Seiten sind, von den USA distanzieren, sollte das Abkommen nicht gebilligt werden. Darüber hinaus wird der Iran in diesem Fall sein (Atom-)Programm ohne jegliche Einschränkungen und Inspektionen weiter betreiben“, warnte Kerry.

     

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    Atomprogramm, EU, Uno, John Kerry, Deutschland, USA, Frankreich, Russland, China, Iran, Großbritannien