21:22 20 August 2017
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    Ukrainisches Kabinett billigt weiteres Sanktionspaket gegen Russland

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    Die ukrainische Regierung hat in der heutigen Sitzung das zweite Paket von Sanktionen gegenüber Russland angenommen und will es dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat zur Erörterung vorlegen, wie der ukrainische Minister für Informationspolitik, Juri Stez, mitteilte.

    Die USA hatten am 30. Juli eine Erweiterung der Sanktionen angekündigt. Auf der Liste stehen jetzt weitere elf natürliche und 15 juristische Personen, darunter Töchter der russischen Außenhandels- und Entwicklungsbank VEB und des Ölkonzerns Rosneft.

    Die Sanktionsliste wurde „im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine“ und der „Tätigkeit in der Krim-Region der Ukraine“ auf 61 Punkte ergänzt.

    Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk erklärte am Mittwoch das weitere Sanktionspaket gegen Russland mit den zuvor von den USA eingeführten Einschränkungen.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Die EU und die USA sowie Kanada, Australien und Norwegen verhängten Sanktionen zuerst gegen einzelne Personen und Unternehmen, später aber gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft.

    Im Gegenzug hatte Russland ein Importverbot für Lebensmittel aus diesen Ländern erlassen. Unter den für die Einfuhr verbotenen Lebensmitteln sind Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Fisch, Milch- und Meeresprodukte sowie Obst, Gemüse, Nüsse und Käse.

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    Tags:
    Lebensmittel, Import, Sanktionen, Bank VEB, Juri Stez, Arsseni Jazenjuk, Krim, USA, Russland, Ukraine, Europa, Australien, Kanada, Norwegen
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