16:25 27 Oktober 2020
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    Die Hälfte der Russen ist der Meinung, dass die Staatsführung ihre Beziehungen mit den USA in Ordnung bringen muss, um „Krieg zu vermeiden“. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Fonds Öffentliche Meinung hervor.

    „Die Hälfte unserer Mitbürger meint, dass die Regierung Russlands die Verbesserung des Verhältnisses zu den USA anstreben soll, um in erster Linie ‚den Frieden beizubehalten und Krieg zu vermeiden‘. Die USA seien außerdem ‚die Hauptmacht auf unserem Planeten‘ und ‚ein wichtiger Partner‘“, heißt es in der Mitteilung des Fonds. Man müsse ‚Freunde suchen und nicht Feinde schaffen“.

    Dabei bestehen 21 Prozent der Befragten darauf, dass Russland den USA nicht entgegenkommen soll. „Wir sind stärker und hängen von keinem ab, wir müssen uns niemandem anpassen“, erklärt diese Gruppe der Befragten.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich wegen der Situation in der Ukraine verschlechtert. Die EU-Länder, die USA und Kanada verabschiedeten im letzten Jahr eine erste Liste mit Anti-Russland-Sanktionen, die später erweitert wurde. Als Gegenmaßnahme verhängte Russland ein Lebensmittelembargo gegen die USA, die EU-Länder, Kanada, Australien und Norwegen.

    Am 25. Juli 2015 traf Russland die Entscheidung, das Lebensmittelembargo gegen den Westen um ein weiteres Jahr, bis zum 5. August 2016, zu verlängern. Dies war eine Reaktion auf die Verlängerung der EU-Sanktionen bis zum 31. Januar 2016.

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    Tags:
    Umfrage, Fond Öffentliche Meinung, USA, Russland, Europa