14:18 14 August 2020
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    Washingtons Bericht über einen angeblichen Russland-Besuch des iranischen Generals Qassem Suleimani hat in Moskau für Erstaunen gesorgt, wie der Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Freitag Journalisten sagte.

    „Solche Berichte haben bei uns großes Erstaunen hervorgerufen, denn wir hatten letzte Woche den US-Kollegen mitgeteilt: Wir verfügen nicht über solche Informationen“, so Rjabkow. „Herr Suleimani hat letzte Woche nicht in Moskau geweilt. Wir dachten, das Thema sei erledigt.“

    Das erklärte der Vizeaußenminister auf die Frage nach der Reaktion der USA auf den angeblichen Besuch des iranischen Generals, der auf der UN-Sanktionsliste geführt wird.

    „Die Amerikaner selbst haben in der Vergangenheit Handlungen zugelassen, die den Forderungen der Resolution nicht entsprechen. Im vergangenen Jahr hatten sie vier Taliban-Milizen von der UN-Sanktionsliste aus Guantanamo auf freien Fuß gesetzt und einem Nahostland übergeben“, sagte er weiter. Es handle sich dabei um einen klaren Verstoß gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrats.

    Es sei eher eine Frage an Washington, „wer und wie die Resolutionen einhält“, so Rjabkow.

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    Tags:
    Taliban, UN-Sicherheitsrat, Guantanamo, Sergej Rjabkow, Qassem Suleimani, USA, Iran, Russland