15:22 29 Januar 2020
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    Lage im Donbass (284)
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    Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk wird nie auf ihre gegenwärtig von den ukrainischen Sicherheitskräften kontrollierten nördlichen Territorien verzichten, wie Republikchef Igor Plotnizki bei einem Treffen mit den Einwohnern der Stadt Krasny Lutsch (im Zentrum des Donezbeckens) sagte.

    Ukrainisches Militär bei einer Übung
    © REUTERS / Valentyn Ogirenko
    „Das Unsere werden wir nicht aufgeben. (…) Es wird die Zeit kommen, und wir werden sie zurückholen. Wir hoffen auf eine politische Lösung dieser Frage. Im Gegenfall sind wir bereit, sie zurückzuholen“, zitiert das Lugansker Informationszentrum den Republikchef.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich in Kiew nicht einverstanden gewesen waren.

    UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konflikts bereits mehr als 6.800 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Über die Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Kontaktgruppe in Minsk verhandelt, die seit September vorigen Jahres bereits drei Dokumente zur Beilegung des Konfliktes angenommen hat.

    Das bisher letzte Dokument vom 12. Februar sieht die Waffenruhe, den Abzug von schweren Waffen, Verfassungsänderungen zur Dezentralisierung der Macht sowie einen Sonderstatus für einzelne Gebiete in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk vor.

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    Tags:
    Kontaktgruppe, Sonderstatus, Minsker Abkommen, Donezker Volksrepublik, Lugansker Volksrepublik, Igor Plotnizki, Ukraine, Donbass