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10:34 14 Oktober 2019
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    Ukrainische Kämpfer der Aidar-Batallion

    Fahnenflucht beim Kiewer Geheimdienst: Fast 1.400 Soldaten desertieren

    © REUTERS / Valentyn Ogirenko
    Politik
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    Die Militärstaatsanwaltschaft der Kiewer Garnison untersucht gerichtlich die Fahnenflucht von 1.372 Soldaten des Inlandsgeheimdienstes SBU, wie das ukrainische Nachrichtenportal Vesti berichtet.

    „Vesti“ zufolge ist das entsprechende Dokument im Einheitsregister der Gerichtsurteile aufgeführt.

    Die Untersuchung sei im April 2014 gestartet worden, nachdem der Großteil des Offizierskorps auf der Krim auf Befehl der Zentralverwaltung des ukrainischen Sicherheitsdienstes nicht nach Kiew zurückgekommen war, so das Portal weiter.

    Unter den Deserteuren „befanden sich gleich vier Oberste: der leitende Inspektor der Inspektion der Hauptverwaltung des Sicherheitsdienstes auf der Krim, der Abteilungsleiter der Interbezirksabteilung des Sicherheitsdienstes in Eupatoria, der Leiter des Sektors für Gewährleistung der speziellen operativen Erfassung und ein weiterer Oberst, der dem Sicherheitsdienst in Sewastopol zur Verfügung stand“.

    Ihnen könnte zwischen zwei und fünf Jahren Haft drohen.

    Früheren Medienberichten zufolge hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein Gesetz über Änderungen im Strafgesetzbuch unterzeichnet, die eine erhöhte strafrechtliche Verantwortung von Militärs vorsehen.

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    Tags:
    Fahnenflucht, Soldaten, Petro Poroschenko, Ukraine, Krim