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    Volkswehr von Donezk im Dombass

    Moskau: Aktivierung der Kampfhandlungen im Donbass führt zur Rezession in der Ukraine

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    Lage im Donbass (285)
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    Die Aktivierung der Kampfhandlungen in Donezk führt zur Rezession in der Ukraine und wirkt sich negativ auf die regionale und internationale Lage aus. Dies erklärte der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, am Freitag.

    „Die Ukraine und die Kräfte, die sie derzeit von außen führen, sollten verstehen, dass die Aktivierung der Kampfhandlungen zu weiterer Rezession in der Ukraine, zu noch mehr Opfern sowie zur Zerstörung der Infrastruktur führt und sich negativ auf die regionale und internationale Lage auswirkt“, sagte Patruschew.

    Der Sekretär des Sicherheitsrats äußerte dabei, dass die Ukraine „immer wieder Versuche unternimmt, das Problem im Donbass mit Gewalt zu lösen“. „Kiew setzt schwere Waffen ein, die längst von der Berührungslinie abgezogen werden sollten“, wird Patruschew von der Agentur RIA Novosti zitiert. Ihm zufolge sei „der gewaltsame Weg aussichtslos“.

    Laut Patruschew ist es dabei notwendig, die Verhandlungen im Normandie-Format zur Regelung der Situation in der Ukraine fortzusetzen. „Es ist wichtig, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, um die Minsker Vereinbarungen, die eine allmähliche Beilegung der Konfrontation vorsehen, zu erfüllen“, so Patruschew weiter.

    Früheren Medienberichten zufolge waren die Staatschefs Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine angesichts der scharfen Zuspitzung der Lage im Donbass mit der Initiative aufgetreten, am 24. August, dem Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, ein trilaterales Treffen in Berlin durchzuführen. De Facto werden diese Gespräche im verkleinerten „Normandie-Format“ ohne Teilnahme des russischen Präsidenten Wladimir Putin stattfinden.

    Vor diesem Hintergrund hatte der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, gewarnt, dass Moskau „natürlich sehr aufmerksam die Vorbereitung verfolgen wird“ und ebenfalls „sehr aufmerksam verfolgen wird, womit das Treffen endet“.

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    Minsker Abkommen, Normandie-Vierergruppe, Sergej Lawrow, Wladimir Putin, Nikolai Patruschew, Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine, Donbass