06:14 25 Januar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Lage im Donbass (284)
    9546
    Abonnieren

    Die Gefahr einer Aggression gegenüber der Ukraine und eines russischen Einmarsches auf ihr Territorium bleibt laut Präsident Petro Poroschenko weiter bestehen.

    „Ob dies alles (die Sanktionen gegenüber Russland und der Rückgang seiner Wirtschaft) bedeutet, dass der Feind auf die Idee eines direkten Eindringens bzw. einer Offensive von Kämpfern in die Tiefe des Landes verzichtet hat? Nein“, sagte Poroschenko in seiner Rede anlässlich des 24. Jahrestages der Unabhängigkeit des Landes.

    Er wiederholte die These über die Konzentrierung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine und ihre Präsenz im Donbass. Insbesondere sind laut Poroschenko in der Nähe der ukrainischen Grenze im Osten rund 50.000 russische Soldaten konzentriert.

    Unter anderem beschuldigte Poroschenko erneut Russland, den Donbass mit Waffen zu beliefern.

    Die Ukraine und der Westen hatten Moskau mehrmals eine militärische Einmischung in der Ukraine vorgeworfen. Russland weist diese Anschuldigungen zurück und bewertet diese als unannehmbar.  

    Moskau betont, dass es keine Seite im innerukrainischen Konflikt darstellt und an einer möglichst baldigen Überwindung der politischen und der ökonomischen Krise in der Ukraine interessiert ist.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Lage im Donbass (284)

    Zum Thema:

    Poroschenko: 9.000 russische Soldaten halten sich in Ukraine auf
    Kiew: 1500 russische Soldaten in Ukraine
    Kiew dementiert OSZE-Mitteilung über russische Soldaten im Donbass
    Poroschenko: Noch Tausende „russische Soldaten“ weilen in Ost-Ukraine
    Tags:
    Petro Poroschenko, Russland, Ukraine, Donbass